witnessing agnosia



2020, Sound installation, 16 min, loop
Sound Composition in collaboration with Giulia Bochnig and Xaver Hirsch











Emre Abut
Supervisor / Betreuer*in: Jörg Heiser

Die Soundinstallation Witenssing Agnosia geht der Frage nach, was die Auswirkungen unserer Gewohnheiten in Bezug auf den neuen Schub der Digitalisierung im Sinne der konventionellen Nutzung von Smartphones, Social Media und Apps sind. Tiefergehend geht es um die Frage danach wie wir Menschen uns verändern und verändert haben, dadurch das Maschinen in vielerlei Hinsicht das Denken übernommen haben. Durch das vermehrte Auftreten von Maschinenalgorithmen und die damit einhergehende Machtausübung von Unternehmen die diese Anwenden, lässt sich der Verlust des Eigendenkens beobachten.

Die Motivation sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen birgt in der Beobachtung des selbst erlebten Wandels der eigenen Generation und der Tatsache des Hinterfragens des eigenen Verhaltens. Wir befinden uns im Umgang mit dem Smartphone oft in einem tranceartigen Zustand. Wie hypnotisiert vergessen wir dabei uns auf unsere ureigenen menschlichen Bedürfnisse zu konzentrieren. Die eigentliche Aktivität schwindet unvermit- telt in eine Passivität. Fortsetzung siehe bei Description


📖 click here for more / click hier für mehr 👀 


Emre Abut (DE) ist Künstler, er studierte bildende Kunst in Istanbul, Wien und zuletzt am Institut für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin. Seine Arbeiten konzentrieren sich oft auf die Frage, wie Identität geformt wird und wie Sichtbarkeit entsteht. In seinen Installationen, Video- und Soundarbeiten analysiert er die Ökonomien, die Technologien, und zeitgenössische Subjektivitäten formen. Er lebt und arbeitet in Berlin und im Ruhrgebiet.